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Projekte & Kooperationen


Cinéclub français 2026: Natur im Blick

Mit dem Cinéclub 2026 „Natur en scène/Natur im Blick“ öffnet das Institut d’Études Françaises in Kooperation mit dem Kino 8 1/2 einen Raum, in dem Kino zur Denk- und Erfahrungsform ökologischer Fragen wird.

Die systemische Ausbeutung der Natur durch die Menschen: Les algues vertes und Goliath.

Den Auftakt und damit die erste Säule der thematischen Reihe bildet mit Pierre Jolivets Les algues vertes (2023) und Frédéric Telliers Goliath (2022) das Genre des Ökothrillers, das der wirtschaftlichen und politischen Ausbeutung der Natur über ästhetische Verfahren der Spannung nachgeht : Folgt Les algues vertes in Form eines Recherchethrillers den Spuren giftiger Algen an der bretonischen Küste und dekonstruiert auf diese Weise den sonst in Film und Literatur idyllisch besetzten Naturort Strand als Kulisse eines vom Menschen verletzten Biotops, illustriert Goliath in Form eines vielstimmigen Dramas den gesellschaftlichen Kampf gegen ein agrochemisches Unternehmen und dessen schädliches Pestizid. Beide Filme thematisieren demnach ökologische Katastrophen, die nicht das Resultat von Naturereignissen, sondern von konkreten Infrastrukturen und Systemen sind. Und zeigen, was passiert, wenn ökologische Fragen auf Fragen sozialer Gerechtigkeit und wirtschaftlicher Macht treffen.


Festival Primeurs

Das Festival für frankophone Gegenwartsdramatik – Festival Primeurs – ist eine Kooperation zwischen vier deutschen und französischen Institutionen in Saarbrücken und Forbach: dem Institut d’études françaises, dem Saarländische Staatstheater, dem Saarländischen Rundfunk SR2 KulturRadio und dem Theater Le Carreau – Scène Nationale de Forbach et de l’Est mosellan.

Das 2007 gegründete Festival „Primeurs“ trägt den Anspruch in seinem Titel, Theaterwerke aus der frankophonen Welt, die ins Deutsche übersetzt wurden, auf die Bühne zu bringen – in einer abgeschlossenen dramaturgischen Form oder durch szenische Lesungen – und jedes Jahr exklusiv in Saarbrücken und Forbach zu präsentieren.

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Deutsch-französisches Tête-à-Tête

Tête-à-tête: Zwei Referent:innen aus Deutschland und Frankreich treffen sich, um über ein aktuelles Thema zu diskutieren. Die Veranstaltung findet zweimal jährlich abwechselnd in Lothringen und in Saarbrücken statt. Die Reihe “Tête-à-tête” wird gemeinsam vom Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes, dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken, dem Goethe-Institut Nancy und der Université de Lorraine organisiert.

03.03.26 Emotionen und Politik

Wir freuen uns sehr, dass Hélène Miard-Delacroix, renommierte Historikerin und Expertin für politische Emotionen, die französische Seite vertreten wird. Auf deutscher Seite wird Andreas Wirsching, ausgewiesener Kenner der Zeitgeschichte und langjähriger Gesprächspartner Miard-Delacroix’, teilnehmen. Die Diskussion wird von Nicolas Batteux moderiert, der das Gespräch durch den Abend führen und die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in Dialog bringen wird. Ein Abend voller historischer Einblicke, aktueller Bezüge und lebendiger Debatte erwartet Sie. Hier mehr erfahren.

Tête à tête Logo

 

Littérature face au monde

« Littérature face au monde » ist eine vom Institut d’Études Francaises konzipierte Reihe literarischer Begegnungen, die der Aktualität der französischen und frankophonen Literatur gewidmet ist. Sie ermöglicht eine Begegnung zwischen dem saarländischen Publikum – Studierenden, Literaturlehrenden, neugierigen Leserinnen und Lesern sowie der breiten Öffentlichkeit – und eingeladenen Autor:innen in der Villa Europa. Eine Lesung, gefolgt von einem Gespräch mit einer Diskussionsrunde über Bücher, die unsere Welt hinterfragen und unsere Zeit kritisch inszenieren. Die Veranstaltungen finden auf Französisch statt.